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5. Aug. 2026

Uta Klusmann | Kompetenzzentrum für überfachliches Lernen und Berufsorientierung

Soziale Kompetenzen als Fundament der Demokratiebildung

Demokratiekompetenz braucht soziale Kompetenzen wie Perspektivwechsel und Emotionsregulation. Uta Klusmann erklärt im Interview, wie Schulen diese Grundlagen stärken können.

Jede sechste Lehrkraft gab im Deutschen Schulbarometer 2026 an, gezielt gesellschaftlich-demokratische Kompetenzen zu fördern – nur etwa halb so viele wie bei sozialen Kompetenzen. Im Gespräch mit dem Deutschen Schulportal erklärt Uta Klusmann, Projektverantwortliche im Kompetenzzentrum für überfachliches Lernen und Berufsorientierung, warum das so ist: Demokratiekompetenz baut auf sozialen und personalen Fähigkeiten auf, die sich erst entwickeln müssen, bevor sie gezielt gefördert werden können.


Perspektivwechsel und Emotionskontrolle bilden aus ihrer Sicht die Grundlage für jeden demokratischen Diskurs. Klusmann fasst es so zusammen: „Nur wenn ich meine eigenen Emotionen regulieren kann, kann ich auch in eine Diskussion gehen und dort Vielfalt und andere Meinungen tolerieren.“


Viele Bundesländer legen für überfachliche Kompetenzen, wie Demokratiebildung, weder feste Zeiten im Stundenplan noch klare Zuständigkeiten fest. Statt einer Integration in den Fachunterricht entstehen meist punktuelle Zusatzprogramme, deren Wirkung oft unklar bleibt.


Wie das Kompetenzzentrum diese Lücke schließen will, erfahren Sie im Interview auf dem Deutschen Schulportal.   im Interview auf dem Deutschen Schulportal.

© Unsplash/Alan Aprilio

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