26. Mai 2026
Governance-Zentrum
Sozialnetzwerke in weiteren Bundesländern quantitativ analysieren
Das Governance-Zentrum untersucht, wie Steuerungsakteur*innen im Startchancen-Programm zusammenarbeiten – mithilfe von Onlinebefragungen.
Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt in einem Bundesland hat das Governance-Zentrum am 26. Mai begonnen, seine quantitativen Sozialnetzwerkanalysen auf weitere Länder auszuweiten. Im Fokus steht die Frage: Wie funktioniert die Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Startchancen-Programms in den Ländern?
Dazu befragt das Zentrum Akteur*innen der Steuerungsebene: Verantwortliche in Kultusministerien, Schulaufsicht, Fort- und Weiterbildung sowie kommunale Vertreter*innen wie Schulträger.
Die Befragungen finden jeweils in einem Bundesland statt. Das Governance-Zentrum plant und führt sie in enger Abstimmung mit den Koordinierungsstellen des Startchancen-Programms durch. Ein kurzer Onlinefragebogen erfasst Kooperationsbeziehungen und liefert Daten, die die Steuerungsebene bei ihrer Arbeit unterstützen. Ziel ist es, besser zu verstehen,
wie die Umsetzungsstrukturen in den Ländern inzwischen aufgestellt sind,
wo die Zusammenarbeit bereits gut läuft und
welche Entwicklungen sich im weiteren Prozess abzeichnen.
Die Ergebnisse bereitet das Governance-Zentrum auf und gibt sie in geeigneten Formaten in die Länder zurück. So entstehen datengestützte Impulse, die formatives Steuerungshandeln fördern: ein Handeln, das auf Reflexion und Austausch beruht und kontinuierlich neue Erkenntnisse aufgreift.
Für Fragen, Hinweise und Anregungen wenden Sie sich gerne an das Team von Prof. Dr. Nina Bremm (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Dr. Kathrin Racherbäumer (Universität Siegen).
Kontakt:
Livia Jesacher-Rößler
operative Leitung
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