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3. Juni 2026

mit Charlotte Dignath | Kompetenzzentrum Überfachliches Lernen und Berufsorientierung

Emotionsregulation im Unterricht: Wie Schulen und Lehrkräfte mit Gefühlen umgehen können

Frust, Langeweile, Freude: Emotionen beeinflussen, wie Kinder und Jugendliche lernen. Warum Schulen Emotionsregulation als strukturelle Aufgabe verstehen sollten und was sie dafür tun können.

Emotionen entscheiden mit über den Lernerfolg von Kindern und Jugendlichen. Wer im Unterricht frustriert ist oder sich langweilt, ist wahrscheinlich weniger motiviert und aufmerksam. Schüler*innen, die ihre Emotionen regulieren können, gehen auch mit schwierigen Situationen besser um. Im Interview mit dem evido-Magazin erklärt Charlotte Dignath, Projektverantwortliche im Kompetenzzentrum Überfachliches Lernen und Berufsorientierung, wie Schulen und Lehrkräfte diese Fähigkeit fördern können.


„Emotionsregulation sollte nicht vorausgesetzt, sondern explizit vermittelt werden“, betont Dignath. „Und zwar so, dass Schülerinnen und Schüler die Strategien im Unterricht auch tatsächlich anwenden können.“


Entscheidend sei das Zusammenspiel: Nur wenn Unterricht, Beziehungen zu Lehrkräften und schulische Rahmenbedingungen harmonieren, entsteht ein Umfeld, in dem sich Emotionsregulation nachhaltig entwickeln kann. Dabei prägt auch das emotionale Verhalten der Lehrkräfte selbst das Klima.

Ein praktisches Hilfsmittel im Unterricht ist die „Emotions-Ampel“. Sie hilft Kindern, ihre Gefühle einzuordnen – in grün, gelb oder rot. Sie beobachten ihre Gefühle und ihr Verhalten, merken, wenn eine Aufgabe sie frustriert. Dann steuern sie aktiv dagegen, indem sie zuvor geübte Strategien nutzen: kurze Pausen, bewusstes Durchatmen, Hilfe holen.


Wie Lehrkräfte und Schulen, Kinder und Jugendliche noch unterstützen können, lesen Sie  im Interview auf evido. - Magazin für Schulmanagement.

© Pixabay/Adrian

3 Emojis an einer Tafel: lächeln (grün), besorgt (gelb) und traurig (rot)
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