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Governance-Zentrum

Das Governance-Zentrum unterstützt die Länder dabei, die Zusammenarbeit von Verwaltung, Schulaufsicht, Beratungs- und Unterstützungssystemen besser aufeinander abzustimmen und damit tragfähige gemeinsame Entscheidungen zu ermöglichen.

  • Das Governance-Zentrum arbeitet mit den Akteuren des Steuerungssystems.

  • Es unterstützt sie dabei, Strategien, Abläufe und Bedingungen bei der Umsetzung des Startchancen-Programms zu reflektieren, um Handlungswissen für eine möglichst wirksame und nachhaltige Qualitätsentwicklung aufzubauen.

  • Ziel ist es, die Voraussetzungen für Bildungsgerechtigkeit und Teilhabechancen der Schüler*innen zu stärken.

Dazu begleitet und berät das Governance-Zentrum die Länder in so genannten Governance Boards. Es entwickelt und erprobt gemeinsam mit Akteur*innen vor Ort ko-konstruktive Kooperationsformate für ihre Zusammenarbeit. Es gibt wissenschaftlich fundierte Impulse für Steuerungshandeln, insbesondere in Bezug auf sozial benachteiligte Schulen.

Die Rolle des
Governance-Zentrums

Das Governance-Zentrum ist eine Struktureinheit im CHANCEN-Verbund. Es unterstützt die Länder bei der Umsetzung des →​ Startchancen-Programms, trägt aber auch darüber hinaus zu einer systematischen Weiterentwicklung von Steuerungshandeln im Bildungsbereich bei. Ziel ist es, eine zwischen den verschiedenen Akteuren gut koordinierte Steuerungspraxis zu fördern. Dies bezieht sich in erster Linie auf die Zusammenarbeit der vielfältigen Akteure innerhalb eines Landes, erstreckt sich aber auch auf die Zusammenarbeit zwischen den Ländern untereinander sowie zwischen Bund und Ländern.

Die Arbeit erfolgt in drei Phasen:

1

Verständigungsphase

Länder und Governance-Zentrum verständigen sich über Bedarfe und Erwartungen, bauen Vertrauen auf und vereinbaren fortlaufende Kooperations- und Umsetzungsformate.

2

Phase der forschungsbasierten Weiterentwicklung

Gemeinsam mit Akteur*innen in den Ländern werden bestehende Steuerungspraktiken und Maßnahmen der Qualitätsentwicklung reflektiert. Daraus entstehen Erkenntnisse über Herausforderungen, die wiederum daten- und forschungsgeleitet gemeinsam mit den Ländern bearbeitet werden.

3

Phase der Verstetigung

Gemeinsam mit den Ländern werden pilotierte Praktiken reflektiert. Die Länder werden durch das Governance-Zentrum dabei unterstützt, diese Erfahrungen zu verstetigen und dadurch Systemwandel zu initiieren. Ein länderübergreifender Austausch wird gezielt gefördert.

Aufgaben des
Governance-Zentrums

Erforschung von Governance-Strukturen und -Strategien

  • Die Governance-Forschung generiert steuerungsrelevante Daten und bildungshistorische Kontextualisierungen,  die Steuerungspraxis in den Ländern nachvollziehbar macht und konkrete Weiterentwicklung dieser unterstützen.

  • Über systematische Dokumentenanalysen werden Informationen zu Vorgaben, Zuständigkeiten und Steuerungslogiken gewonnen.

  • Mittels quantitativer und qualitativer sozialer Netzwerkanalyse werden Informationen zu Kooperations- und Steuerungsstrukturen in den Ländern erhoben. Die Forschungsergebnisse sollen die Länder dabei unterstützen, die Umsetzung des Programms und die eigene Steuerungspraxis in den Ländern datengestützt zu entwickeln.

Entwicklung und fortlaufende Überprüfung des Wirkmodells

  • Das Governance-Zentrum erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem Konsortium der Evaluation und in Abstimmung mit den Ländern ein übergreifendes Wirkmodell für das Startchancen-Programm.

  • Es passt dieses Modell gemeinsam mit den Akteur*innen in den Ländern an die Bedingungen und Bedarfe der Länder an.

  • Es überprüft das Wirkmodell fortlaufend und spielt die Ergebnisse zurück in den CHANCEN-Verbund und an die Länder.

Entwicklung und Erprobung partizipativer Reflexions- und Entwicklungssettings

  • Gemeinsam mit den zuständigen Akteur*innen in den Ländern entwickelt und erprobt das Governance-Zentrum Ansätze für mehr Kohärenz im Bildungssystem.

  • Es entwickelt aufbauend auf seinen Forschungserkenntnissen Strategien zur Steuerung und Umsetzung des Startchancenprogramms.

  • Es leitet Handlungswissen ab und gibt dieses innerhalb des CHANCEN-Verbunds an die TT-Hubs und die Kompetenzzentren weiter.

Benötigen Sie Unterstützung bei der landesspezifischen Umsetzung des Startchancen-Programms? 

Das Governance-Zentrum begleitet Sie dabei, das Programm in Ihrem Bundesland passgenau auszurichten, wenn Sie in der Bildungsadministration an seiner Steuerung beteiligt sind. 

→ Arbeiten Sie mit uns zusammen!

Ziele des Governance-Zentrums

Das Governance-Zentrum arbeitet mit den Akteuren des Steuerungssystems daran, ihre gemeinsame Steuerung wirksamer zu gestalten, damit Bildung und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig und langfristig gestärkt werden. Dazu unterstützt es die Länder dabei, ihre bestehenden Governance-Praktiken zu reflektieren, weiterzuentwickeln und mit Blick auf Abstimmung und Koordination zu verbessern.

Systemisch

  • Unterstützung der Länderakteur*innen, um Kooperationsformate zu entwickeln und umzusetzen

  • Etablierung neuer Formen akteurs- und ebenenübergreifender Zusammenarbeit

  • Entwicklung neuer Governance-Praktiken

Institutionell

  • Stärkung von Schulen und Unterricht, indem Hürden in der Umsetzung des Startchancen-Programms abgebaut und Rahmenbedingungen bei der Steuerung verbessert werden

Individuell

  • Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen durch die verbesserte Zusammenarbeit der Governance-Akteure und eine dadurch wirksamere Unterstützung der Schul- und Unterrichtsentwicklung

Ihr Kontakt zum
Governance-Zentrum

Porträt von Dr. Martina Diedrich

Dr. Martina Diedrich

Leitung

DIPF

Porträt von  Prof. Dr. Hanna Dumont

Prof. Dr. Hanna Dumont

Projektverantwortung Projektverantwortliche I Wirkmodell

Uni Potsdam

Charlotte Assmann

Wissenschaftliche Mitarbeit

FAU Erlangen-Nürnberg

Lea Wistuba

Wissenschaftliche Mitarbeit

Uni Siegen

Porträt von Dr. Benjamin Edelstein

Dr. Benjamin Edelstein

Koordination

DIPF

Prof. Dr. Nina Bremm

Projektverantwortung Governance-Forschung

FAU Erlangen-Nürnberg

Dr. Tilman Drope

Wissenschaftliche Mitarbeit

DIPF

Dr. Livia Jesacher-Rößler

Koordination Governance-Forschung

FAU Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Kathrin Racherbäumer

Projektverantwortung Governance-Forschung

Uni Siegen

Dr. Petra Strähle

Wissenschaftliche Mitarbeit

DIPF

Porträt von Dr. Simon Ohl

Dr. Simon Ohl

Wissenschaftliche Mitarbeit, Wirkmodell

Uni Potsdam

Léa Giboni

Assistenz

DIPF

Josephine Reuschel

Wissenschaftliche Mitarbeit

Uni Potsdam

Beteiligte Institutionen
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